Durch ihr herausragendes Songwriting schafften es die
Bee Gees, eine Karriere zu führen, die im Australien der späten 50er Jahre begann und bis ins neue Millennium andauerte, wobei die Gruppe eine Reihe verschiedener musikalischer Stile durchlief. In den späten 60er Jahren war das Projekt der Brüder Robin, Barry und Maurice Gibb in London ansässig und machte
Psychedelic Pop. Als ihre Karriere in den 70er Jahren abebben schien, half
Eric Clapton der Band aus ihrem kreativen und kommerziellen Loch und brachte sie nach Miami, wo sie gemeinsam mit Produzent
Arif Mardin an ihrem 1974er-Album "Mr. Natural" arbeiteten. Dieses stellte
Dance-Rhythmen und funky Beats in den Vordergrund. Die erste Single des Albums kletterte direkt an die Spitze der US-Charts, gefolgt vom Mitwirken der Bee Gees am Soundtrack des legendären Films "Saturday Night Fever" von 1977, durch den ihr Ruf als größte Disco-Gruppe der Welt endgültig zementiert wurde. Es folgte eine Phase der relativen Unsichtbarkeit in den 80er Jahren, als Disco als Genre durch die "Disco Demolition Night" und rassistische, homophobe Einstellungen an Relevanz verlor. Die Bee Gees konnten allerdings in den 90er Jahren ein Comeback verzeichnen, und mit Robins Tod 1996 gab es ein neues Interesse an der Gruppe. Im Lauf ihrer Karriere, die 2003 mit Maurices Tod endete, überwanden die Bee Gees viele Schwierigkeiten, sogar eine kurzzeitige Trennung 1969, und beeinflussten Künstler*innen wie
Justin Timberlake oder
Montreal. Ihre zeitlose Musik wird bis heute von Fans weltweit gefeiert.